Schmetterlinge in weiß
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Ich bin platt

Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Der Grund dafür ist, dass ich heute ganz plötzlich und vollkommen unvorbereitet festgestellt habe, dass ich Bushido gut leiden kann. Das beziehe ich noch nicht mal auf seine Musik (ich mag eigentlich keinen Rap) sondern auf ihn als Menschen. Ich mag ihn einfach und hab keine Ahnung, warum.

Das ist total merkwürdig, weil er mir bisher immer total egal war, nach dem Motto: "Das ist halt den Kerl, der rappt so vor sich hin und lässt hin und wieder einen mehr oder weniger dummen Spruch los".Heute hab ich ihn im Fernsehen gesehen und, ich habe ehrlich keinen blassen Schimmer, woher es kam, stürzte es einfach wie eine Welle über mich ein. Mir ist vorher nie aufgefallen, was für schöne Augen er eigentlich hat. Ganz treu, warm und faszinierend dunkel.

Nur, um Missverständnisse zu vermeiden: Ich stehe jetzt nicht plötzlich auf ihn. Ich mag ihn einfach bloß, nichts weiter.

Jetzt also noch mal in Kurzform:

Ich mag Bushido. Punkt.

Ansonsten war heute ein - zwar wie immer anstrengender - aber doch friedlicher Tag. Die Überflutungssituation der Paddocks hat sich zwar nicht wirklich gebesser, aber die Pferde brauchen auch keinen Freischwimmer, um nach draußen zu können.

Jetzt habe ich noch einen Berg Arbeit zu erledigen und eigentlich gar keine Lust dazu. Einer Menge Leute bin ich noch eine schriftliche Antwort schuldig

Ich hoffe dennoch, dass ich heute mal früher ins Bett kommen werde. Mein Schlafrythmus ist total durcheinander geraten und so konnte ich die vergangenen Wochen nicht vor etwa 3 Uhr morgens einschlafen. Den Tag interessiert das allerdings herzlich wenig und er fängt auch nicht nur wegen meiner Schlafstörungen später an. Dass meine Leistungsfähigkeit unter diesem Umstand stark gelitten hat kann man sich vorstellen und eigentlich kann ich mir genau das am wenigsten leisten.

Naja, dann also auf ins Vergnügen, ich sollte es endlich hinter mich bringen.

Liebe Grüße an euch alle! 

2.5.08 16:21


Nichts ist subjektiver als Attraktivität

Und Liebe. Das stellt sich für mich in letzte Zeit immer öfter heraus.

Was A für eine ansprechende Optik befindet, muss B noch lange nicht gefallen. Wenn jemand in den höchsten Tönen von sich schwärmt, einen selbst dann aber die große Ernüchterung trifft, wenn man dann mal ein Bild zu Gesicht bekommt, dann heißt das nicht, dass dieser Jemand an maßloser Selbstüberschätzung leidet. Es bedeutet einfach nur, dass man nicht den gleichen Geschmack hat. Klingt total simpel, trotzdem musste mir das in der letzten Zeit erstmal einleuchten.

Ähnlich ist es mit der Liebe. Das mag jetzt irgendwie doof rüber kommen, aber ich habe in der letzten Zeit so viele Liebesschwüre bzw. Angebote diverser Art via Internet bekommen wie noch nie.

Bisher kam ich mir immer ziemlich verarscht vor, wenn eine Internetbekanntschaft meinte, dass sie (bzw. er) mich liebt, weil ich dachte: „Der kennt mich doch gar nicht, wie kann der so was nur sagen?!“ Mir kam das immer so vor, als würde dieser Jemand total leichtfertig und unbedacht mit der Liebe umgehen. Aber nach einigen Überlegungen kam ich zu dem Schluss: Natürlich kennt er mich nicht, nicht wirklich jedenfalls - und natürlich ist es sehr gewagt, so eine Äußerung um Internet zu machen. Aber jeder definiert Liebe eben anders.

Für mich ist Liebe ein riesengroßes und zugleich auch gefährliches Gefühl, dass ich anderen nur mit allergrößtem Bedacht zuteil werden lasse. Liebe wird für mich nicht durch das Wort, sondern die Taten, die dahinter stehen, gekennzeichnet. Es ist viel wichtiger, jemandem zu zeigen, dass man ihn aufrichtig liebt, als es ihm nur um die Ohren zu hauen.

Aber wo wir schon dabei sind: Was ist aufrichtige Liebe überhaupt? Richtig, wieder ein absolut subjektives Gefühl, das jeder für sich anders interpretiert und wahrnimmt.

Ich kann diesen Liebesbeschwörern also nicht böse sein, sie können schließlich nichts für ihre Definition. Was man mit diesem Geständnis anfängt und wie viel Bedeutung man ihm beimisst, das bleibt allerdings zum Glück immer noch jedem selbst überlassen…

8.5.08 18:44


Beziehungsweisen

Gestern hatte meine Oma Geburtstag und wir waren abends in einem Burghotel essen. An einem hübschen Zweiertisch saß auch ein Brautpaar, mit Smoking und weißem Kleid und allem Drum und Dran. Wer jetzt aber denkt, dass das total romantisch war, hat sich gründlich geschnitten. Die Beiden hatten echt die Leidenschaft zweier Kohlmeisen und haben sich die ganze Zeit angeschwiegen. Wenn da zwei Eisschränke gesessen hätten hätte das keinen großen Unterschied gemacht. Kurz bevor wir gegangen sind, sind dann auch die „Turteltauben“ abgezogen, natürlich ständig darauf bedacht, eine Miene wie 100 Jahre Regenwetter zu ziehen und mindestens zwei Meter Abstand zueinander zuhaben. Man könnet sich ja sonst zufällig berühren… tze -.-

Irgendwie kommt es zumindest in meinem Bekanntenkreis auffallend häufig vor, dass die Paare einfach nur zusammen sind, weil es eben so ist. Liebe spielt da keine wirkliche Rolle mehr. Den Meisten wäre wohl einfach nur der Aufwand einer Trennung zu groß, deshalb lassen sie es halt.

Ich bin da bestimmt schon wieder zu idealistisch, aber zumindest meiner persönlichen Ansicht nach sollte eine Beziehung immer liebevoll und von Vertrauen geprägt sein. Es ist schon klar, dass es immer Höhen und Tiefen gibt und bestimmt auch mal vorkommt, dass man sich nicht so toll versteht, aber wenn das Nebeneinander statt dem Miteinander an der Tagesordnung ist brauche ich für meinen Teil auch keine Beziehung. Natürlich muss man seinem Partner immer Freiraum lassen und ihn nicht einengen, aber jemanden lieben bedeutet ja nicht, ihm wie Rotz an der Backe zu kleben und andauernd auf die Nerven zugehen.

Das war nun meine Kamelle zum Samstag. Kratzt uns alle nicht, ist mir jetzt aber dreister Weise egal, weil ich eh keine Lust auf Bürokram habe  .

17.5.08 10:32


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